Gerd Pfitzenmaier: Leben auf Autopilot. Warum wir der Digitalisierung nicht blind vertrauen sollten.
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Anfang 2017 häuften sich Pressemeldungen über eine an die EU-Kommission gerichtete Empfehlung des Rechtsausschusses des europäischen Parlaments. Die Kommission wurde darin aufgefordert, dringend benötigte Regeln und Pflichten für Roboter und künstliche Intelligenz (KI) auszuarbeiten. Die EU müsse sich zwingend bereits jetzt – also noch vor deren flächendeckenden Einsatz der High-Tech-Helfer – mit den rechtlichen, technischen und ethischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, die im Zusammenleben und -arbeiten von Mensch und Maschine an Relevanz gewinnen werden. Dieser Appell könnte auch von Gerd Pfitzenmaier, dem Autor des hier vorgestellten Buches, stammen.

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Christian Doelker: Der Medien-Code.
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Was passiert, wenn die Schauspielerin Marilyn Monroe als Vertreterin von Film und Medien, die französische Impressionistin Berthe Morisot, der Begründer der Evolutionstheorie Charles Darwin, Comenius, seinerzeit Pädagoge und Theologe, sowie Platon als Vertreter der antiken griechischen Philosophie über die digitale Gesellschaft diskutieren? Es entsteht ein spannender und vor allem vielschichtiger Diskurs, der zum Nachdenken anregt!

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Jürgen Handke: Handbuch Hochschullehre Digital: Leitfaden für eine moderne und mediengerechte Lehre.
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Jürgen Handke, prominenter Experte der digitalen Hochschullehre, hat ein neues Buch veröffentlicht, in dem er praktische Einblicke in die Erstellung digitaler Lehr-Lernszenarien erlaubt und sein Betriebsgeheimnis lüftet. Das Handbuch ist vorrangig an pädagogische Professionals aus dem Hochschulkontext gerichtet, die an der konkreten und pragmatischen Konzeption digitaler Lehr-Lern-Arrangements interessiert sind – oder sich dafür noch überzeugen lassen wollen.

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Kucklick, Christoph: Die granulare Gesellschaft. Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst.
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Seit einigen Jahren werden wir Zeuge einer ganzen Reihe von technologischen Innovationen in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und Big Data. Die damit einhergehenden Veränderungen wirken sich unmittelbar auf unser Selbst- und Weltbild aus, und damit auf unsere Vorstellungen von Wissen, Lernen und Bildung. Die sehr zugängliche populärwissenschaftliche Monographie hilft auch Interessierten ohne thematisches Vorwissen, die Konsequenzen der aktuellen Digitaltechnologien für unser Leben und einen sich wandelnden Bildungsbegriff besser zu überblicken.

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Jörg Dräger & Ralph Müller-Eiselt: Die digitale Bildungsrevolution. Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können.
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Die mediale Berichterstattung über die Digitalisierung von Lehr-/Lernarrangements ist zum jetzigen Zeitpunkt vor allem eines: kontrovers. Fürchten die einen den Missbrauch und/oder Verkauf der auf den einschlägigen Plattformen erhobenen Daten, prophezeien die anderen die bevorstehende Realisierung des Humboldt‘schen Bildungsideals. Aktuelle Studienergebnisse deuten darauf hin, dass MOOCs & Co. eher zur Verfestigung sozialer Ungleichheiten beitragen, anstatt die erhoffte Demokratisierung von Bildung zu fördern. Einigkeit besteht zumindest darüber, dass die Revolution unabwendbar bevorsteht. Wie soll also mit diesen tiefgreifenden, strukturellen Veränderungen umgegangen werden?

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