Gerd Pfitzenmaier: Leben auf Autopilot. Warum wir der Digitalisierung nicht blind vertrauen sollten.
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Anfang 2017 häuften sich Pressemeldungen über eine an die EU-Kommission gerichtete Empfehlung des Rechtsausschusses des europäischen Parlaments. Die Kommission wurde darin aufgefordert, dringend benötigte Regeln und Pflichten für Roboter und künstliche Intelligenz (KI) auszuarbeiten. Die EU müsse sich zwingend bereits jetzt – also noch vor deren flächendeckenden Einsatz der High-Tech-Helfer – mit den rechtlichen, technischen und ethischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, die im Zusammenleben und -arbeiten von Mensch und Maschine an Relevanz gewinnen werden. Dieser Appell könnte auch von Gerd Pfitzenmaier, dem Autor des hier vorgestellten Buches, stammen.

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Christoph Drösser: Total berechenbar? Wenn Algorithmen für uns entscheiden.
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Kann ein Computer entscheiden, welcher Bewerber die höchste Eignung für eine Arbeitsstelle besitzt? Soll die Entscheidung über die Kreditwürdigkeit des Einzelnen auf der Liquidität der Nachbarschaft im Wohnviertel basieren? Ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit für ein zukünftiges Verbrechens zu berechnen? Wenn man den Big-Data-Spezialisten und -Befürwortern Glauben schenken darf, eindeutig ja! Fakt ist: Algorithmen dringen sukzessive in die verschiedensten Sphären unseres Lebens ein. Mittlerweile ist dabei sogar von einer neuen Weltmacht die Rede. Gleichzeitig wird es immer schwieriger zu durchschauen, was Algorithmen eigentlich sind und was sie genau tun.

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Kucklick, Christoph: Die granulare Gesellschaft. Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst.
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Seit einigen Jahren werden wir Zeuge einer ganzen Reihe von technologischen Innovationen in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und Big Data. Die damit einhergehenden Veränderungen wirken sich unmittelbar auf unser Selbst- und Weltbild aus, und damit auf unsere Vorstellungen von Wissen, Lernen und Bildung. Die sehr zugängliche populärwissenschaftliche Monographie hilft auch Interessierten ohne thematisches Vorwissen, die Konsequenzen der aktuellen Digitaltechnologien für unser Leben und einen sich wandelnden Bildungsbegriff besser zu überblicken.

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Malte Spitz & Brigitte Biermann: Was macht ihr mit meinen Daten?
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Was macht ihr mit meinen Daten? Eine Frage, die sich viele von uns trotz häufender Skandale und Enthüllungen über flächendeckenden Datenmissbrauch und staatliche Überwachung vermutlich viel zu selten stellen. Ist der Verzicht auf informationelle Selbstbestimmung und Freiheit wirklich ein fairer Preis für die durch Digitalisierung ermöglichte Bequemlichkeit?

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Hofstetter, Yvonne: Sie wissen alles. Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen.
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Rezensent: Dirk Jahn, FBZHL. Originalliteratur: Hofstetter, Yvonne: Sie wissen alles. Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen. München (Bertelsmann Verlag ) 2014

Sie wissen alles heißt das zu besprechende Buch von Yvonne Hofstetter, einer erfahrenen Expertin im Bereich des Dataminings und des maschinellen Lernens. Es geht in dem Werk um die Potentiale der Big Data Technologien und deren Risiken für den Einzelnen und die Gesellschaft. Die Lektüre soll zum Nachdenken anregen, das Bewusstsein für die Gefahren der Technologien schärfen, aber auch ein positives Mensch-Maschine-Verhältnis anstoßen. In diesem letzten Punkt richtet sich das Buch auch an alle pädagogisch Arbeitenden, denn die Förderung von Medienkompetenz beinhaltet immer auch, den kritischen Umgang mit Technik und Medien zu erlernen.

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