Flipped Classroom – Hochschullehre und Tutorien umgedreht gedacht
→ Hochschuldidaktische Aufsätze 12.2017

In den Vereinigten Staaten sind Flipped Classrooms weit verbreitet. Bereits im Jahr 2007 wurde der Einsatz der umgedrehten Vorlesung dort tiefgehend dokumentiert: Zwei Dozenten der Woodland Park High School stellten ihren Chemieunterricht um, weil einzelne Lernende aufgrund langer Wegstrecken zwischen den Veranstaltungen nicht pünktlich erscheinen konnten. Sie experimentierten mit Screencast-Software und Präsentationsfolien, um die Vorträge aufzuzeichnen und nutzten das Videoportal YouTube für die Verbreitung. Überraschenderweise veränderte sich das Lernklima dadurch erheblich: Die Umstellung führte zu einem intensiven Austausch der Studierenden untereinander über die Fachinhalte, aber auch mit Dozenten interagierten die Lernenden viel stärker als zuvor (vgl. Johnson et al. 2015, S. 38). Obwohl erst wenige empirische Studien zum Einsatz von Flipped Classroom vorliegen, in denen eher selten signifikante Vorteile in Bezug auf lernbezogene, metakognitive oder affektive Aspekte festgestellt werden konnten (vgl. ebd. 2015, S. 39), ist die umgedrehte Vorlesung eine echte Alternative zur traditionellen Präsenzveranstaltung geworden. Was zeichnet nun das Flipped Classroom Modell aus? Wieso ist es insbesondere für die Hochschuldidaktik bzw. -lehrende von Interesse und welche Rolle könnten Tutoren im umgedrehten Unterricht einnehmen? Diesen Fragen soll auf den Grund gegangen Obwohl erst wenige empirische Studien zum Einsatz von Flipped Classroom vorliegen, in denen eher selten signifikante Vorteile in Bezug auf lernbezogene, metakognitive oder affektive Aspekte festgestellt werden konnten (vgl. ebd. 2015, S. 39), ist die umgedrehte Vorlesung eine echte Alternative zur traditionellen Präsenzveranstaltung geworden. Was zeichnet nun das Flipped Classroom Modell aus? Wieso ist es insbesondere für die Hochschuldidaktik bzw. -lehrende von Interesse und welche Rolle könnten Tutoren im umgedrehten Unterricht einnehmen? Diesen Fragen soll auf den Grund gegangen werden.

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„Visible Learning & Teaching“: Eine Einführung in die Hattie-Studie und deren praktische Schlüsse für den Unterricht.

#Throwback Thursday im FBZHL: Präsentation von Dr. Dirk Jahn und Marion Immler zum Thema „Visible Learning & Teaching: Eine Einführung in die Hattie-Studie und deren praktische Schlüsse für den Unterricht“ aus dem Jahr 2014.

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„Eine gute Vorlesung sollte ihrem Namen nicht alle Ehre machen“ – Interview mit Dr. Christian Ehli
→ Hochschuldidaktische Berichte 14.2016

Christian Ehli ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Physikalische Chemie I des Departments Chemie und Pharmazie der FAU.
Am FBZHL ist er vor allem eines: Kein Unbekannter. Er hat nicht nur alle drei Stufen des Zertifikatprogramms durchlaufen, sondern darüber hinaus auch den 1. Tag der Lehre durch seinen Beitrag „Online-Trainingscenter zur Physikalischen Chemie“ bereichert. Darin wirft er die Frage danach auf, wie man Studierende dazu motivieren kann, langfristig semesterbegleitend zu lernen. Zugleich stellte er auch selbst erprobte Lösungsstrategien im Kampf gegen das Bulimie-Lernen vor. Grund genug, ihm mal ein bisschen genauer auf den Zahn zu fühlen…

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