Über Dirk Jahn

Mitarbeiter am FBZHL im Projekt "Profilehre Plus": Entwicklung fachspezifischer hochschuldidaktischer Angebote. Forschungsinteressen: kritisches Denken und dessen Förderung, Wissenschaftstheorie im Kontext der Lehr-Lernforschung, fakultätsspezifische Hochschuldidaktik, der didaktische Einsatz von Filmen und E-Learning

Wolfgang Pfau (Hrsg.) et al.: Teaching Trends 2016: Digitalisierung in der Hochschule: Mehr Vielfalt in der Lehre.
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

Ein Sammelband zu empirischen Ergebnissen, theoriegeleiteten Ansätzen, Best-Practice-Beispielen und Erfahrungsberichten zur Umsetzung und Integration didaktischer und technologischer Trends in der Hochschullehre im Hinblick auf digitale Medien.

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Elisabeth Kaliva: Didaktische Implikationen des projektbasierten Lernens beim Einsatz von Social Learning Environments.
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

Etablierte Learning-Management-Systeme (LMS) wie Ilias oder Moodle werden schon seit Anbeginn ihrer Erfolgsgeschichte scharf kritisiert: Zu lehrzentriert, zu abgeschottet, zu unidirektional, zu sehr Dateihalde und Folienfriedhof – um nur einige der Diagnosen zu nennen. Seit einiger Zeit müssen sich diese Plattformen nun gegen eine neue Generation von Anwendungen behaupten. Sogenannte „Social Learning Environments“ (SLE) setzen auf Tools und Einstellungen, die die Aktivitäten der Lernenden in den Mittelpunkt stellen. Kommunikation, Kollaboration, Inhaltsverwaltung und Community-Bildung sollen so viel stärker betont werden als bei konventionellen LMS. Im Zentrum des SLE steht die aktive und gleichberechtigte Partizipation aller Lehrveranstaltungsbeteiligten. Wie aber sollten SLE in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden, damit ihre Potentiale nutzbar werden?

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Flipped Classroom – Hochschullehre und Tutorien umgedreht gedacht
→ Hochschuldidaktische Aufsätze 12.2017

In den Vereinigten Staaten sind Flipped Classrooms weit verbreitet. Bereits im Jahr 2007 wurde der Einsatz der umgedrehten Vorlesung dort tiefgehend dokumentiert: Zwei Dozenten der Woodland Park High School stellten ihren Chemieunterricht um, weil einzelne Lernende aufgrund langer Wegstrecken zwischen den Veranstaltungen nicht pünktlich erscheinen konnten. Sie experimentierten mit Screencast-Software und Präsentationsfolien, um die Vorträge aufzuzeichnen und nutzten das Videoportal YouTube für die Verbreitung. Überraschenderweise veränderte sich das Lernklima dadurch erheblich: Die Umstellung führte zu einem intensiven Austausch der Studierenden untereinander über die Fachinhalte, aber auch mit Dozenten interagierten die Lernenden viel stärker als zuvor (vgl. Johnson et al. 2015, S. 38). Obwohl erst wenige empirische Studien zum Einsatz von Flipped Classroom vorliegen, in denen eher selten signifikante Vorteile in Bezug auf lernbezogene, metakognitive oder affektive Aspekte festgestellt werden konnten (vgl. ebd. 2015, S. 39), ist die umgedrehte Vorlesung eine echte Alternative zur traditionellen Präsenzveranstaltung geworden. Was zeichnet nun das Flipped Classroom Modell aus? Wieso ist es insbesondere für die Hochschuldidaktik bzw. -lehrende von Interesse und welche Rolle könnten Tutoren im umgedrehten Unterricht einnehmen? Diesen Fragen soll auf den Grund gegangen Obwohl erst wenige empirische Studien zum Einsatz von Flipped Classroom vorliegen, in denen eher selten signifikante Vorteile in Bezug auf lernbezogene, metakognitive oder affektive Aspekte festgestellt werden konnten (vgl. ebd. 2015, S. 39), ist die umgedrehte Vorlesung eine echte Alternative zur traditionellen Präsenzveranstaltung geworden. Was zeichnet nun das Flipped Classroom Modell aus? Wieso ist es insbesondere für die Hochschuldidaktik bzw. -lehrende von Interesse und welche Rolle könnten Tutoren im umgedrehten Unterricht einnehmen? Diesen Fragen soll auf den Grund gegangen werden.

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Nina Kahnwald et al.: Informelles Lernen Studierender mit Social Software unterstützen. Strategische Empfehlungen für Hochschulen.
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

In dem Verbundprojekt „Learner Communities of Practice“, das von 2009 bis 2012 an sächsischen Hochschulen durchgeführt wurde, sind die Forscherinnen und Forscher der Frage nachgegangen, wie Hochschulen informelles Lernen von Studierenden gezielt mithilfe von Social Media unterstützen können und was es dabei zu beachten gilt. Die Ergebnisse, die in dem Buch vorgestellt werden, sind nicht nur für Lehrende und Entscheidende an Hochschulen, sondern generell für Aus- und Weiterbildungseinrichtungen interessant, die sich mit der Förderung des informellen Lernens beschäftigen.

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Jürgen Handke: Handbuch Hochschullehre Digital: Leitfaden für eine moderne und mediengerechte Lehre.
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

Jürgen Handke, prominenter Experte der digitalen Hochschullehre, hat ein neues Buch veröffentlicht, in dem er praktische Einblicke in die Erstellung digitaler Lehr-Lernszenarien erlaubt und sein Betriebsgeheimnis lüftet. Das Handbuch ist vorrangig an pädagogische Professionals aus dem Hochschulkontext gerichtet, die an der konkreten und pragmatischen Konzeption digitaler Lehr-Lern-Arrangements interessiert sind – oder sich dafür noch überzeugen lassen wollen.

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