Lebendige Darstellung verschiedener Paradigmen in Lehrveranstaltungen
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 57.2016

In vielen Wissenschaften kommt es vor, dass mehrere Paradigmen zu einem Sachverhalt vorhanden sind, welche nebeneinander bestehen, wobei kein Paradigma als falsch gilt. Das neuere Paradigma ist dabei keine bloße Ergänzung des alten, sondern eine andere Herangehens- und Betrachtungsweise. Studierende können Probleme haben, das schon Bekannte vom neuen Paradigma zu unterscheiden bzw. die Eigenschaften des Neuen im Kontrast zum Alten korrekt zu erfassen. Hier sind Methoden wünschenswert, die dabei helfen, solche überwiegend historischen Debatten lebendig werden zu lassen, statt sie nur in zusammengefasster Form in Lehrbuchtexten abzuhandeln.

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Vorlesungen durch Wiederholungsfragen ergänzen
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 56.2016

Vorlesungen gehören zu den gängigsten Lehrveranstaltungsformen an Hochschulen. Sie sind gekennzeichnet durch eine klare Rollenverteilung: Die Lehrenden treten als Experten zum Thema auf und präsentieren einer Gruppe von weitgehend passiven Studierenden Informationen. Die Reduktion der Studierenden auf Empfänger von Informationen stellt jedoch einen Kritikpunkt dar, der besonders in den letzten Jahren geäußert wurde: Sollen Studierende das Gelernte nicht nur oberflächlich lernen, sondern auch verinnerlichen und selbst anwenden, scheint die Vorlesung als Methode weniger geeignet. Noch dazu legen lernpsychologische Befunde nahe, dass Studierende die im traditionellen Vorlesungsformat dargebotenen, oberflächlichen Informationen oft nicht langfristig im Gedächtnis behalten können und schnell wieder vergessen.

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11. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung
→ Tagungsbericht

Das Fortbildungszentrum Hochschullehre der FAU war vom 7.-8. April 2016 in München auf der 11. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung vertreten. Prof. Karl Wilbers, Sprecher des FBZHL, hielt dort gemeinsam mit Franziska Zellweger von der Pädagogischen Hochschule Zürich einen Vortrag … Weiterlesen

Erfassung von Wünschen Studierender zur Verbesserung von Lehrveranstaltungen mit hohen Misserfolgsquoten
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 55.2016

Viele Studierende machen früher oder später in ihrem Hochschulstudium die Erfahrung eines Misserfolgs und verfehlen die Anforderungen für das Bestehen einer Lehrveranstaltung. Die Gründe hierfür sind vielfältig und die Zuschreibung zu Einzelursachen meist schwierig. Persönliche Faktoren wie die Motivation zum Lernen oder Prüfungsangst können ebenso eine Rolle spielen wie das Lehrangebot an sich. Während die individuellen Faktoren oft nicht leicht beeinflusst werden können, lässt sich von Seiten der Lehrenden Vieles tun, um die Lehre so zu verbessern, dass möglichst vielen Studierenden ein erfolgreicher Abschluss ihres Studiums ermöglicht wird.

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Bewertung und Förderung des wissenschaftlichen Schreibens von Studierenden
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 54.2016

Wissenschaftliches Schreiben spielt in praktisch allen Studiengängen eine wichtige Rolle für den Studienerfolg. Es kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass alle Studierenden bereits zu Studienbeginn über die Kompetenzen verfügen, die sie für das wissenschaftliche Schreiben benötigen. Auch für Quereinsteiger, die nach längerer Zeit in der Arbeitswelt an einer Hochschule studieren, stellen die für sie neuen Anforderungen durch wissenschaftliches Arbeiten zuweilen eine Herausforderung dar.

In Anbetracht der dargestellten Situation stehen Hochschulen vor der Aufgabe, zweierlei zu verbinden: Zum einen sollen hohe Standards für wissenschaftliches Schreiben eingehalten werden, zum anderen soll vermieden werden, diejenigen Studierenden durch von Beginn an hohe Anforderungen auszuschließen, die zu Studienbeginn noch weniger mit diesen Standards vertraut sind. Es ist daher erforderlich, dass an Hochschulen die Kompetenzen der Studierenden im wissenschaftlichen Schreiben gezielt gefördert werden.

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