Hartmut Barthelmeß: E-Learning – bejubelt und verteufelt.
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

Die Geschichte des E-Learnings hat schon einige Höhen und Tiefen durchlaufen; dem euphorischen Jubel folgte alsbald die Ernüchterung.
Aus diesem Grund geht der Informatiker und E-Learning-Experte Hartmut Barthelmeß der Entwicklung des E-Learnings auf die Spur und verfolgt dabei das Ziel, Anregungen dafür zu liefern, wie es in Bildungsinstitutionen eingesetzt werden sollte, um den erhofften Kompetenzerwerb zu verwirklichen und den durch gesellschaftliche Entwicklungen gesetzten Anforderungen zu begegnen. Zielgruppe des Buches sind somit Lehrende und Bildungsverantwortliche aus unterschiedlichen Bereichen, vor allem aber jene aus (Hoch-)Schulen.

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Förderung des Kompetenzerwerbs durch das Explizieren von Bewertungskriterien
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 51.2016

Studierenden ist oft nicht klar, welche Kriterien zur Bewertung von Prüfungsleistungen herangezogen werden. Damit sie gezielt an ihren Kompetenzen arbeiten können ist es sinnvoll, dass sie wissen, was auf den einzelnen Bewertungsstufen gefordert ist, was also beispielsweise eine sehr gute Leistung von einer guten Leistung unterscheidet.

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„Die Lehre ist für mich eine große Freude“ – Interview mit Dr. Salah Fakhry, Träger des Preises für gute Lehre 2014 des Bayerischen Staatministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
→ Hochschuldidaktische Berichte 11.2016

Im Dezember 2015 hatte das FBZHL die Gelegenheit mit Dr. Salah Fakhry vom Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft ein Gespräch über seine Lehre zu führen.

Dr. Salah Fakhry ist seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent für Arabisch an der FAU und wurde im November 2015 mit dem Preis für gute Lehre des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.

In einem sehr offenen und interessanten Gespräch berichtet er auf humorvolle Art nicht nur von seiner Lehrpraxis, sondern auch von teils außergewöhnlichen Methoden, die Studierenden aus der Reserve zu locken. Zusätzlich gibt er Einblicke in die Tücken der arabischen Sprache und erklärt, warum ein Satz manchmal auch aus Menschen und nicht nur aus Wörtern bestehen kann.

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Erpenbeck, John; Sauter, Werner: Wissen, Werte und Kompetenzen in der Mitarbeiterentwicklung: Ohne Gefühl geht in der Bildung gar nichts
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

Rezensentin: Alessandra Kenner, FBZHL

John Erpenbeck und Werner Sauter – beides Professoren, die sich insbesondere den Themen Kompetenzorientierung und E- bzw. Blended Learning widmen – erklären in „Wissen, Werte und Kompetenzen in der Mitarbeiterentwicklung: Ohne Gefühl geht in der Bildung gar nichts“, dass Wissen und Qualifikation an sich keine Kompetenzen sind, sondern die Basis darstellen, um Probleme in der Praxis selbstorganisiert zu lösen und effektiv zu handeln. Dabei vertreten sie die These, dass Kompetenzen jedoch erst dann erworben werden, wenn sie emotional durchdrungen werden – sei es durch Neugierde, Begeisterung oder Angst. Ziel der Autoren ist es, einen praxiserprobten Kreislauf des Lernens zu beschreiben. Weiter gehen sie ihrer Basishypothese auf den Grund, dass sich Web 2.0 Instrumente hervorragend zum Kompetenzaufbau eignen.

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Vertiefung des Wissenserwerbs durch das zweimalige Bearbeiten von Multiple-Choice-Prüfungsaufgaben
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 50.2016

Das Ziel der Methode des zweimaligen Bearbeitens von Multiple-Choice-Prüfungen durch Studierende ist, dass die Studierenden bei der erneuten Bearbeitung der Fragen vertieft lernen. Dies wird auf die aktive Auseinandersetzung mit den Multiple-Choice-Fragen zurückgeführt, bei der die Studierenden auch ihre Unterlagen oder Literatur zu Hilfe ziehen können und sich mit ihren KommilitonInnen austauschen dürfen. Ein praktischer Vorteil an der Methode ist, dass sie auch bei Veranstaltungen mit vielen Studierenden angewendet werden kann.

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