Studierende mit zielorientierten Lernveranstaltungen beim wissenschaftlichen Schreiben unterstützen
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 38.2015

Autorinnen: Carol Cameron, Linda George, & Margaret Henley, University of Auckland, Auckland, New Zealand

Der erste anzufertigende wissenschaftliche Text stellt für viele Studierende eine Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass manche Studierende Hemmungen haben, sich gezielt Hilfe zu holen. Um Studierende bei ihrer ersten Hausarbeit zielgerichtet zu unterstützen, schlagen Cameron, George und Henley (2012) zielorientierte Lernveranstaltungen vor. Bei einer solchen zentralen Veranstaltung werden die Studierenden zum einen bei der Recherche der notwendigen Informationen unterstützt, zum anderen können sie auch Fragen zum Schreibprozess selbst stellen.

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Haake, Schwabe & Wessner (Hrsg.): CSCL-Kompendium 2.0: Lehr- und Handbuch zum computerunterstützten kooperativen Lernen
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

Rezensent: Dirk Jahn, FBZHL. Originalliteratur: Haake, Jörg/Schwabe, Gerhard/Wessner, Martin (Hrsg.): CSCL-Kompendium 2.0: Lehr- und Handbuch zum computerunterstützten kooperativen Lernen. München (Oldenbourg Wissenschaftsverlag) 2012.

Ein Schlüssel zur Förderung von Schlüsselqualifikationen ist das Computer Supported Collaborative Learning (CSCL) – zu deutsch: computergestütztes, kollaboratives Lernen. Das hier zu besprechende Lehr- und Handbuch verspricht eine umfassende und interdisziplinäre Einführung in das Computer Supported Collaborative Learning. Das Werk ist sowohl an Studierende als auch an Lehrende und Praktiker verschiedener Disziplinen gerichtet – sei es an (Hoch-)Schulen oder in Unternehmen. In kurzen Beiträgen erörtern namhafte Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Forschungs- und Praxisfeldern die verschiedenen Aspekte des CSCL.

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Empfehlungen zur Förderung einer gender- und diversitätssensiblen Lehr- und Lernkultur an der FAU Erlangen-Nürnberg
Workingpaper des AK „Gender & Diversity in der Lehre“

Der vorliegende Empfehlungskatalog möchte eine Handreichung liefern, wie die FAU den Bildungsauftrag Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit, also die soziale Dimension der europäischen Hochschulreform, konkret umsetzen könnte. Um eine gender- und diversitätssensible Lehr- und Lernkultur zu fördern, müssen dabei sowohl strukturelle als auch individuelle Aspekte in den Blick genommen werden.

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Fredebeul, Marcus: Situiertes Lernen und Blended Learning. Didaktische Konzeptionen und methodische Gestaltungsgrundsätze
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

Rezensent: Dirk Jahn. Originalliteratur: Fredebeul, Marcus: Situiertes Lernen und Blended Learning. Didaktische Konzeptionen und methodische Gestaltungsgrundsätze. Saarbrücken (AV Akademikerverlag) 2012

Wie sollten Weiterbildungsmaßnahmen bzw. Lernsituationen im Bereich Blended Learning gestaltet werden, damit das angeeignete Wissen in zukünftigen Praxissituationen angewendet werden kann und die genannte Problemlösekompetenz gefördert wird? Dieser Frage geht Marcus Fredebeul in seiner wissenschaftlichen Arbeit nach. Neben den grundlegenden Ausführungen zum Blended-Learning-Konzept möchte der Wirtschaftswissenschaftler vor allem die didaktischen Prinzipien des situierten Lernens ergründen und praktische Gestaltungsansätze im Hinblick auf »situiertes« Blended Learning aufzeigen. Das Buch richtet sich somit an Ausbilder, Dozenten oder Lehrkräfte sowohl in der Weiter- und Erwachsenenbildung als auch in Schule und Hochschule.

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„Bei mir sitzt niemand in der letzten Reihe!“ Ein Interview mit Dr. Carolin Durst, Dozentin an der FAU und Trägerin des Preises für gute Lehre des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
→ Hochschuldidaktische Berichte 9.2015

Autorin: Martina Schradi

Im Winter 2015 hatte das FBZHL die Gelegenheit mit Dr. Carolin Durst vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der FAU ein Gespräch über ihre Lehre zu führen. Dr. Carolin Durst wurde im Jahre 2010 mit dem Preis für gute Lehre des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Sie berichtet hier u. a., wofür sie den Preis erhalten hat. Sie sprach mit uns neben anderem über Projektarbeit als Lehrformat, Leistungsbewertung bei Projektarbeiten, die Verzahnung von Theorie und Praxis in der Hochschullehre sowie die Bedeutung von Lernzielen. Auch ging es darum wie wichtig es ihr ist, einen guten Kontakt zu den Studierenden zu halten.

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