Lernteamcoaching. Eine Methode zur Förderung des eigenverantwortlichen und kooperativen Lernens
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 19.2014

Patrick Fleischmann, Helmut Geupel & Bärbel Lorbeer, Fachhochschule Heilbronn – Hochschule für Technik und Wirtschaft/Fachhochschule München – University of Applied Sciences

Bei den Berufsanforderungen an Absolventen eines Studiengangs gewinnen soft skills zunehmend an Bedeutung. Um Studierende beim Erwerb dieser soft skills zu unterstützen, wurde das Lernteamcoaching entwickelt. Die besondere Stärke dieser Lehrmethode ist, dass die Fähigkeit zum Selbstlernen und die Fähigkeit zum kooperativen Arbeiten in das Lernen des Fachinhalts integriert werden und somit keine zusätzlich Lehrveranstaltung zum Erwerb dieser soft skills notwendig ist.

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Förderung der Informationskompetenz Studierender durch die Integration fachlicher und bibliothekarischer Lehrangebote
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 18.2014

Autoren: Elmar Drieschner, Detlef Gaus und Rainer Pörzgen

Für die Erstellung von schriftlichen Hausarbeiten müssen Studierende dazu in der Lage sein, den theoretischen Stand eines Themengebietes selbstständig zu erarbeiten. Um die Studierenden bei der Beschaffung der notwendigen Informationen und der Bewertung dieser Informationen zu unterstützen, können bibliothekarische Lehrangebote in das Curriculum integriert werden. Wie dies geschehen kann, können Sie hier nachlesen.

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Durch das praktische Gestalten von didaktischen Designs nützliche Erkenntnisse gewinnen: Eine Einführung in die Gestaltungsforschung
→ Sonderpublikation

Autor: Dirk Jahn.
In dem Aufsatz wird eine Einführung in die didaktische Gestaltungsforschung (Design-Based-Research) gegeben. Der pragmatische Forschungsansatz wird eingangs als Alternative zu bestehenden Traditionen der Lehr-Lern-Forschung in Aussicht gestellt, da er deren oftmals beklagte Praxisferne überwinden soll. Gestaltungsforschung zielt darauf ab, komplexe Probleme in Lehr-Lernkontexten durch innovative, nützliche und praktische Entwicklungen zu adressieren. Durch das aktive Entwerfen und Gestalten dieser Interventionen werden dabei auch theoretische Erkenntnisse gewonnen, mit denen neue Theorien konstruiert oder bestehende bereichert werden können. Im Weiteren wird die Nützlichkeit des Ansatzes herausgearbeitet, begriffliche Grundlagen erörtert und das methodische Vorgehen beschrieben. Dabei werden auch Standards und Gütekriterien besprochen. Abschließend wird der Ansatz einer kritischen Analyse unterzogen, um neben den Chancen auch Grenzen und Unzulänglichkeiten herauszuarbeiten.

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Verzögerte Instruktionen in Gruppenarbeiten. Die Lernmethode TAU (Think Ask Understand)
→ Hochschuldidaktische Kurzinfos 17.2014

AutorInnen: Katharina Loibl (geb. Westermann), Pädagogische Hochschule Freiburg, Nikol Rummel, Ruhr-Universität Bochum

Wie können Studierende in vorlesungsbegleitenden Übungen aktiviert und zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Übungsaufgaben angeregt werden? Bei der vorgestellten Lernmethode TAU arbeiten die Studierenden in Paaren zusammen und gehen in der Rolle eines Denkers und eines Fragenstellers den Lösungsweg der Übungsaufgabe nach. Erst im nächsten Schritt werden die Tutoren aktiv, um verbliebene Fragen zu klären.

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