Klaus Schwab: Die Vierte Industrielle Revolution.
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

Im Zentrum der Abhandlung steht die Beschreibung der immer stärkeren Verschmelzung und wechselseitigen Beeinflussung der digitalen, biologischen und physischen Sphären. Schwab erkennt und würdigt das sich offenbarende Potential ausführlich, versäumt es allerdings nicht, eindringlich auf begleitende Risiken (u. a. soziale Ungleichheit, Kapitalkonzentration, Cyberkrieg) hinzuweisen. Die Entscheidung darüber, ob die Vor- oder Nachteile der Vierten Industriellen Revolution die Überhand gewinnen, unterliegt jedoch nicht dem Zufall. Der Verfasser fordert vielmehr vehement dazu auf, aktiv die sich darbietenden Chancen im gesamtgesellschaftlichen Interesse zu nutzen.

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Plattformtreffen für Hochschuldidaktische Internetangebote an Hochschulen

Am 08.02.17 hat die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle der TU Darmstadt zu einem Plattformtreffen für Hochschuldidaktische Internetangebote an Hochschulen eingeladen. Auch das FBZHL war dabei, um sich mit Gleichgesinnten zu den Themen Kooperation, Vernetzung und Synergien auszutauschen.

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Flipped Classroom – Hochschullehre und Tutorien umgedreht gedacht
→ Hochschuldidaktische Aufsätze 12.2017

In den Vereinigten Staaten sind Flipped Classrooms weit verbreitet. Bereits im Jahr 2007 wurde der Einsatz der umgedrehten Vorlesung dort tiefgehend dokumentiert: Zwei Dozenten der Woodland Park High School stellten ihren Chemieunterricht um, weil einzelne Lernende aufgrund langer Wegstrecken zwischen den Veranstaltungen nicht pünktlich erscheinen konnten. Sie experimentierten mit Screencast-Software und Präsentationsfolien, um die Vorträge aufzuzeichnen und nutzten das Videoportal YouTube für die Verbreitung. Überraschenderweise veränderte sich das Lernklima dadurch erheblich: Die Umstellung führte zu einem intensiven Austausch der Studierenden untereinander über die Fachinhalte, aber auch mit Dozenten interagierten die Lernenden viel stärker als zuvor (vgl. Johnson et al. 2015, S. 38). Obwohl erst wenige empirische Studien zum Einsatz von Flipped Classroom vorliegen, in denen eher selten signifikante Vorteile in Bezug auf lernbezogene, metakognitive oder affektive Aspekte festgestellt werden konnten (vgl. ebd. 2015, S. 39), ist die umgedrehte Vorlesung eine echte Alternative zur traditionellen Präsenzveranstaltung geworden. Was zeichnet nun das Flipped Classroom Modell aus? Wieso ist es insbesondere für die Hochschuldidaktik bzw. -lehrende von Interesse und welche Rolle könnten Tutoren im umgedrehten Unterricht einnehmen? Diesen Fragen soll auf den Grund gegangen Obwohl erst wenige empirische Studien zum Einsatz von Flipped Classroom vorliegen, in denen eher selten signifikante Vorteile in Bezug auf lernbezogene, metakognitive oder affektive Aspekte festgestellt werden konnten (vgl. ebd. 2015, S. 39), ist die umgedrehte Vorlesung eine echte Alternative zur traditionellen Präsenzveranstaltung geworden. Was zeichnet nun das Flipped Classroom Modell aus? Wieso ist es insbesondere für die Hochschuldidaktik bzw. -lehrende von Interesse und welche Rolle könnten Tutoren im umgedrehten Unterricht einnehmen? Diesen Fragen soll auf den Grund gegangen werden.

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Christian Doelker: Der Medien-Code.
→ Kurz vorgestellt – Rezensionen

Was passiert, wenn die Schauspielerin Marilyn Monroe als Vertreterin von Film und Medien, die französische Impressionistin Berthe Morisot, der Begründer der Evolutionstheorie Charles Darwin, Comenius, seinerzeit Pädagoge und Theologe, sowie Platon als Vertreter der antiken griechischen Philosophie über die digitale Gesellschaft diskutieren? Es entsteht ein spannender und vor allem vielschichtiger Diskurs, der zum Nachdenken anregt!

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